Betriebliches Gesundheitsmanagement

Das Gesundheitsjahr. Prävention, die bei allen ankommt.

18 digitale Screenings in 12 Monaten, für Psyche und Körper. Mitarbeitende screenen sich selbst, der Betriebsarzt sieht Auffälligkeiten, Ihr Unternehmen nur anonymisierte Kennzahlen.

Illustratives Beispiel für das Gesundheitsjahr einer Mitarbeiterin. Jeden Monat bearbeitet sie ein Gesundheitsthema in der App: Jan Herz, Feb Burnout, März Darm, Apr Zähne, Mai Allergien, Jun Haut, Jul Diabetes, Aug Brust oder Prostata, Sep Hoden oder Gebärmutterhals, Oktober Infektionen, Nov Lunge, Dezember Angst. myon.clinic prüft jeden Check. In den meisten Monaten gibt es keinen Befund. In drei Monaten erkennt myon.clinic eine Auffälligkeit und sendet einen Hinweis mit Empfehlung: Februar, erhöhter Stress, Empfehlung: Stressprogramm. Juli, Diabetesrisiko, Empfehlung: HbA1c-Test. Oktober, Impflücke, Empfehlung: Impfungen auffrischen.
Illustratives Beispiel für das Gesundheitsjahr einer Mitarbeiterin. Jeden Monat bearbeitet sie ein Gesundheitsthema in der App: Jan Herz, Feb Burnout, März Darm, Apr Zähne, Mai Allergien, Jun Haut, Jul Diabetes, Aug Brust oder Prostata, Sep Hoden oder Gebärmutterhals, Oktober Infektionen, Nov Lunge, Dezember Angst. myon.clinic prüft jeden Check. In den meisten Monaten gibt es keinen Befund. In drei Monaten erkennt myon.clinic eine Auffälligkeit und sendet einen Hinweis mit Empfehlung: Februar, erhöhter Stress, Empfehlung: Stressprogramm. Juli, Diabetesrisiko, Empfehlung: HbA1c-Test. Oktober, Impflücke, Empfehlung: Impfungen auffrischen.
Warum BGM jetzt

Fehlzeiten kosten mehr als Gehalt. Prävention setzt früher an.

Der Krankenstand in Deutschland ist auf hohem Niveau. Besonders psychische Erkrankungen führen zu langen Ausfällen. Gleichzeitig fühlen sich die meisten Beschäftigten ihrem Arbeitgeber kaum verbunden.

Mitarbeitende im Arbeitsalltag
Für die ganze Belegschaft. Im Büro, im Werk, im Schichtdienst oder unterwegs: Das Gesundheitsjahr läuft auf dem eigenen Smartphone oder im Browser.
14,6 Arbeitstage

war jede erwerbstätige Person 2025 im Durchschnitt krankgeschrieben.

Destatis 20261
227 Mrd. €

Ausfall an Bruttowertschöpfung durch Arbeitsunfähigkeit in Deutschland, 2024.

BAuA, zitiert nach KBV2
34,2 Tage

dauert eine Krankschreibung wegen psychischer Erkrankung im Schnitt. Sie verursachen 18,7 % aller Fehltage.

DAK Psychreport 20263
77 %

der Beschäftigten haben nur eine geringe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber.

Gallup Engagement Index 20255
Das Gesundheitsjahr

Zwölf Etappen. Ein Thema pro Etappe. Jeder Schritt baut auf dem letzten auf.

Zum Start erstellt jede Person ein individuelles Risikoprofil. Danach führt die App durch zwölf Gesundheitsthemen, jeweils mit Risiko-Check, Begleitung sowie Auswertung und Report.

1Risikoprofil zum Start18Gesundheitsthemen7flankierende Lebensstilfaktoren

    Flankierende Gesundheitspläne

    Sieben Lebensstil-Themen. Kostenlos in der App dazubuchen.

    Neben den zwölf Etappen begleiten sieben Lebensstil-Themen das ganze Jahr. Passende 7-Tage-Programme wählen Ihre Mitarbeitenden selbst aus und starten sie direkt in der App: kostenlos für sie und ohne Aufwand für HR.

    • Schlaf
    • Ernährung
    • Bewegung
    • Resilienz
    • Alkohol
    • Rauchen
    • Immunsystem
    Programmübersicht im Stil eines Shops: kostenlose 7-Tage-Programme mit Themenfilter, Wochenplan und Kostenlos-Kennzeichnung auf jeder Karte.

    Jede Etappe folgt demselben Prinzip.

    Kein erhöhtes Risiko

    Gesund bleiben

    • Empfehlungen für vorbeugende Maßnahmen
    • Präventionstipps und verständliche Informationen
    Moderates Risiko

    Genauer hinschauen

    • Empfehlung für weiterführende Tests
    • Aufklärung über mögliche Folgen
    • Bei Bedarf Empfehlung zur ärztlichen Abklärung
    Hohes Risiko

    Ärztlich abklären

    • Klare Empfehlung, einen Arzt aufzusuchen
    • Informationen zur Erkrankung und zu Behandlungsmöglichkeiten
    Die myoncare App auf dem Smartphone und die Plattform im Browser
    App & Plattform

    Ein Gesundheitsbegleiter für Ihre Belegschaft. Auf jedem Gerät.

    Ihre Mitarbeitenden nutzen das Gesundheitsjahr in der myoncare App für iOS und Android oder direkt im Browser. Inhalte, Fragebögen und Erinnerungen kommen genau dann, wenn sie relevant sind.

    • Start per QR-CodeScannen, registrieren, loslegen. Ohne Integration in Ihre IT.
    • App oder BrowserNative App und Progressive Web App, auch ohne Firmen-Smartphone.
    • Wearables & GesundheitsdatenAnbindung an Apple Health, Google Health und Withings.
    • Check-ins & ErinnerungenKurze Abfragen und Impulse, die in den Arbeitsalltag passen.
    • Eigene ErgebnisseJede Person sieht ihre Ergebnisse und Fortschritte selbst.
    • Sicherer AustauschChat, Videosprechstunde und Dokumente, wenn ärztliche Begleitung nötig ist.
    Ablauf & Datenschutz

    Sehen, was wirkt. Ohne einzelne Personen zu sehen.

    Mitarbeitende screenen sich selbst, der Betriebsarzt sieht Auffälligkeiten, Ihr Unternehmen sieht nur anonyme Zahlen. Alle Daten sind aggregiert und anonymisiert.

    1. 1

      Mitarbeitende

      screenen sich selbst und sehen ihr eigenes Ergebnis.

    2. 2

      Betriebsarzt

      sieht Auffälligkeiten und lädt gezielt zur Vorsorge ein. Nur klinisch relevante Fälle werden eskaliert.

    3. 3

      Unternehmen

      erhält einen Jahresbericht mit aggregierten Kennzahlen und Empfehlungen.

    Jahresbericht 2026 · Musterunternehmen

    Teilnahme über 12 Monate
    68 %
    ▲ 12 Punkte ggü. Vorjahr
    Abgeschlossene Screenings
    3.950
    18 Themen
    Gezielte Vorsorge-Einladungen
    46
    durch den Betriebsarzt

    Teilnahme nach Standort

    • München79 %
    • Hamburg71 %
    • Leipzig64 %
    • Werk Süd55 %

    Risikoverteilung, Thema Stress

    • Kein erhöhtes Risiko 58 %
    • Moderat 31 %
    • Hoch 11 %

    Themen-Schwerpunkte

    • Stress↑ steigend
    • Herz-Kreislauf↑ steigend
    • Schlaf→ stabil

    Teilnahmequote im Jahresverlauf

    0 %25 %50 %75 % 68 % JanMärMaiJulSepNovDez

    Empfehlungen 2027

    • Workshop Stressprävention für Führungskräfte
    • Aktionstag Hautkrebs-Vorsorge vor dem Sommer

    Auswertung nur für Gruppen ab 10 Personen. Einzelergebnisse sind für das Unternehmen nicht einsehbar.

    Wer sieht was?

    Einzelergebnisse

    sehen nur die Mitarbeitenden selbst und der Betriebsarzt. Es gilt die ärztliche Schweigepflicht.

    Arbeitgeber

    sieht ausschließlich anonymisierte, aggregierte Auswertungen, keine Einzeldaten. Ausgewertet wird nur ab 10 Personen.

    Freiwillig

    Die Teilnahme ist freiwillig und erfolgt nur mit Einwilligung der Mitarbeitenden.

    Nutzen

    Gut für Ihre Mitarbeitenden. Gut für Ihr Unternehmen.

    Mitarbeitende im Arbeitsalltag Für Mitarbeitende

    Ein Begleiter, der zu ihrem Leben passt.

    • Leicht zugängliche Screenings und proaktive Prävention
    • Persönliche Empfehlungen statt Gießkannenprinzip
    • Flexibel nutzbar, auch außerhalb der Arbeitszeit
    • Volle Anonymität gegenüber dem Arbeitgeber
    Team bespricht einen Bericht Für Unternehmen

    BGM, das messbar wird.

    • Ziel: weniger Fehlzeiten und mehr Leistungsfähigkeit
    • Auswertungen nach Standort und Abteilung
    • Fertiges Programm, kein Aufwand für IT und HR
    • Sichtbarer Beitrag zur Arbeitgeberattraktivität
    Einordnung in die DGUV Vorschrift 2

    Die Pflicht bleibt beim Betriebsarzt. Das Gesundheitsjahr ergänzt sie.

    Die DGUV V2 schreibt vor, zusätzlich zur Grundbetreuung den individuellen, betriebsspezifischen Betreuungsbedarf zu ermitteln. Genau hier setzt das Gesundheitsjahr an.

    Grundbetreuung

    Gesetzlich geregelt, nicht verhandelbar

    0,5–2,5 h Einsatzzeit pro Beschäftigtem und Jahr, je nach Betreuungsgruppe
    • Unterstützung bei Gefährdungsbeurteilungen
    • Einbindung in die Führungsstrukturen
    • Dokumentation und Meldepflichten
    • Teilnahme an Besprechungen
    Betriebsspezifische Betreuung · Pflicht nach DGUV V2

    Das Gesundheitsjahr

    18 digitale Screenings über 12 Monate. Psyche und Körper, Verhältnis- und Verhaltensprävention.
    • Psyche & Stress
    • Herz-Kreislauf
    • Diabetes
    • Krebsvorsorge
    • Zahngesundheit
    • +13 weitere
    Neu in der DGUV V2 · zwei Argumente für das Gesundheitsjahr

    Digital erlaubt

    Bis zu einem Drittel der Betreuungsleistungen darf digital erbracht werden, sofern Datenschutz und technische Voraussetzungen erfüllt sind.

    Jahresbericht ist Pflicht

    Betriebsärzte berichten jährlich schriftlich, u. a. über Beratungen und die Maßnahmenplanung für das Folgejahr. Der Gesundheitsjahr-Report liefert dafür direkt Material.

    FORUM Verlag, DGUV Vorschrift 2: Die Neufassung 202519
    Was die Forschung sagt

    Prävention lohnt sich. Wenn sie die Richtigen erreicht.

    Studien zeigen messbare Effekte betrieblicher Prävention. Am deutlichsten belegt ist der Nutzen bei Angeboten zu Stress und psychischer Gesundheit.

    −25 %

    Weniger krankheitsbedingte Fehlzeiten

    Im Durchschnitt sinken Fehlzeiten durch betriebliche Gesundheitsförderung um ein Viertel. Jeder investierte Euro spart 2,70 € durch geringere Fehlzeiten.

    iga.Report 28, 20156
    ROI 2,99

    Return on Investment bei Programmen für psychische Gesundheit

    Eine Metaanalyse von 2026 findet für Programme zu Stress und psychischer Gesundheit einen signifikanten Return on Investment.

    Backes et al. 20267
    2 : 1

    Präsentismus kostet mehr als Fehltage

    Arbeiten trotz Krankheit verursachte doppelt so hohe Kosten wie krankheitsbedingte Abwesenheit. Dieser Effekt ist im Rechner nicht enthalten.

    Booz & Company, 20118

    Wichtig für die Einordnung: Die Wirkung hängt stark von Zielgruppe, Inhalt und Teilnahme ab. Neuere Übersichtsarbeiten finden für Gesundheitsprogramme insgesamt keinen einheitlichen Effekt auf Krankheitstage7, und digitale Angebote werden häufiger abgebrochen als persönliche18. Das Gesundheitsjahr setzt deshalb auf persönliche Relevanz, monatliche Impulse und klare nächste Schritte.

    Wirtschaftlichkeitsrechner

    Ab wann rechnet sich das Gesundheitsjahr?

    Fünf Angaben genügen für eine erste Einschätzung. Gerechnet wird bewusst vorsichtig: nur vermiedene Fehlzeiten, mit Anlaufphase im ersten Jahr.

    Ihr Unternehmen

    500
    52.000 €
    20,8
    30 %
    Szenario
    Einsparpotenzial pro Jahr · ab Jahr 2
    25.800 €
    eingesparte Fehlzeitkosten bei voller Wirkung
    Rückfluss je Euro · Jahr 1
    –
    mit Anlaufphase
    Rückfluss je Euro · ab Jahr 2
    –
    volle Wirkung
    • Teilnehmende–
    • Kosten Gesundheitsjahr pro Jahr–
    • Vermiedene Krankheitstage · Jahr 1–
    • Eingesparte Fehlzeitkosten · Jahr 1–
    • Nettoersparnis nach Kosten · ab Jahr 2–
    • Break-even je teilnehmender Person–

    Steuerlich: Mit 60 € je Person liegt das Gesundheitsjahr im steuerfreien Rahmen von 600 € nach § 3 Nr. 34 EStG, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. Für Ihre Mitarbeitenden fallen dann keine Lohnsteuer und keine Sozialabgaben an.

    Modellrechnung zur Orientierung, keine Garantie und keine Steuerberatung.

    Annahmen, Formel und Quellen zum Rechner
    BausteinAnnahmeGrundlage
    KrankheitstageStartwert 20,8 Kalendertage je BeschäftigtemBAuA, Kosten der Arbeitsunfähigkeit 20242
    Kosten je KrankheitstagBruttogehalt × 1,21 ÷ 365Arbeitgeberanteil Sozialversicherung 2026 ca. 21 %16; Kalendertage wie in der BAuA-Methodik
    Wirkung bei TeilnehmendenKonservativ −10 %, realistisch −15 %, optimistisch −20 % der KrankheitstageUnter dem iga-Mittelwert von −25 %6. Abschlag, weil eine Metaanalyse 2026 keinen einheitlichen Effekt findet7 und digitale Angebote häufiger abgebrochen werden18
    AnlaufphaseIm ersten Jahr wirkt im Schnitt die HälfteThemen kommen Monat für Monat dazu; eigene Annahme
    SelbstselektionTeilnehmende haben 20 % weniger Krankheitstage als der DurchschnittGesündere nehmen eher teil; eigene Annahme
    Kosten5 € je teilnehmender Person und Monat; Kosten fallen nur für Teilnehmende anRichtwert myon.clinic; Angebot im Gespräch
    TeilnahmeStartwert 30 %Bei klassischen Programmen oft unter 20 %17; digitale Ansprache per QR-Code erreicht mehr Beschäftigte

    Formel: Vermiedene Tage = Teilnehmende × Krankheitstage × 0,8 × Wirkung × Anlauffaktor. Rückfluss je Euro = vermiedene Tage × Kosten je Tag ÷ Kosten Gesundheitsjahr. Break-even = Kosten je Teilnehmenden ÷ Kosten je Tag.

    Bewusst nicht eingerechnet: Präsentismus (Studien beziffern ihn auf das Doppelte der Fehlzeitkosten8), Fluktuation, Ersatzkosten bei Langzeitausfällen sowie ein Steuervorteil. Die Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 34 EStG9 verhindert Abgaben auf den geldwerten Vorteil, senkt aber die Kosten des Unternehmens nicht, weil kein Gehalt ersetzt wird. Ertragsteuern mindern Kosten und Einsparungen gleichermaßen; das Verhältnis von Nutzen zu Kosten bleibt nach Steuern also gleich. Ab der siebten Krankheitswoche zahlt die Krankenkasse Krankengeld; der Arbeitsausfall bleibt für das Unternehmen trotzdem bestehen.

    Finanzierung

    Zwei Wege zur Finanzierung. Beide ohne Extra-Budget-Diskussion.

    Option A

    Über den Gesundheitsförderungs-Freibetrag

    Nach § 3 Nr. 34 EStG können Arbeitgeber Gesundheitsleistungen bis 600 € pro Mitarbeitendem und Kalenderjahr steuerfrei gewähren. Damit sind sie automatisch auch beitragsfrei in der Sozialversicherung1020.

    • steuerfrei
    • beitragsfrei in der SV
    Option B

    Integriert in die Vorsorge-Pauschale

    Das Gesundheitsjahr wird Bestandteil des arbeitsmedizinischen Vorsorgepakets. Der Preis pro Mitarbeitendem steigt leicht, es gibt aber keinen separaten Vertrag und keine eigene Freigabe.

    Arbeitsmedizinische VorsorgeVorsorge-Paket
    Gesundheitsjahr-ModulAufpreis je MA
    Eine PauschaleEin Preis pro MA
    • Kein separater Vertrag
    • Keine eigene Freigabe

    Voraussetzung für § 3 Nr. 34 EStG: Die Leistung erfüllt die Anforderungen nach §§ 20, 20b SGB V und wird zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbracht. Keine Steuerberatung.

    Rechtlicher Rahmen

    Gefördert vom Staat. Gefordert vom Gesetz.

    Gesundheitsförderung im Betrieb ist steuerlich begünstigt und hilft, gesetzliche Pflichten im Arbeitsschutz zu erfüllen.

    DGUV Vorschrift 2
    ⅓

    der Betreuungsleistungen darf digital erbracht werden

    Zusätzlich zur Grundbetreuung ist der betriebsspezifische Betreuungsbedarf zu ermitteln. Der Betriebsarzt berichtet jährlich schriftlich.

    FORUM Verlag19
    § 4 Abs. 4 EStG

    Als Betriebsausgabe abziehbar

    Kosten für betriebliche Gesundheitsmaßnahmen mindern als Betriebsausgaben den zu versteuernden Gewinn.

    Allgemeine Regelung, mit Steuerberatung prüfen
    § 20b SGB V

    Krankenkassen fördern BGF

    2024 investierten die Krankenkassen 282 Mio. € in betriebliche Gesundheitsförderung und erreichten über 28.000 Betriebe.

    GKV-Präventionsbericht 202511
    § 5 ArbSchG

    Psychische Belastung beurteilen

    Arbeitgeber müssen in der Gefährdungsbeurteilung auch psychische Belastungen bei der Arbeit berücksichtigen.

    Arbeitsschutzgesetz12
    § 167 Abs. 2 SGB IX

    Betriebliches Eingliederungsmanagement

    Pflicht, sobald jemand innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen arbeitsunfähig ist. Prävention senkt das Risiko langer Ausfälle.

    SGB IX13
    DSGVO Art. 9 · § 87 BetrVG

    Datenschutz und Mitbestimmung

    Gesundheitsdaten sind besonders geschützt, und der Betriebsrat bestimmt bei Gesundheitsschutz und technischen Systemen mit. Deshalb erhält der Arbeitgeber nur anonymisierte Auswertungen.

    BetrVG14

    Diese Übersicht ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Ob eine konkrete Leistung unter § 3 Nr. 34 EStG fällt, hängt unter anderem von Zertifizierung und Ausgestaltung ab. Wir klären die Voraussetzungen gern gemeinsam mit Ihnen.

    In vier Schritten

    Vom Erstgespräch zum laufenden Gesundheitsjahr.

    1. Bedarf klären

      Wir besprechen Belegschaft, Standorte, Finanzierungsweg und die Einbindung des Betriebsarztes.

    2. Mitarbeitende einladen

      Per E-Mail, Intranet, Aushang oder QR-Code. Die Kommunikationsmaterialien stellen wir bereit.

    3. Gesundheitsjahr läuft

      Mitarbeitende screenen sich selbst. Der Betriebsarzt sieht Auffälligkeiten und lädt gezielt zur Vorsorge ein.

    4. Jahresbericht erhalten

      Aggregierte Kennzahlen und Empfehlungen für das Folgejahr, direkt nutzbar für den Jahresbericht nach DGUV V2.

    Häufige Fragen

    Was HR-Teams vorab wissen möchten.

    Sieht der Arbeitgeber Gesundheitsdaten einzelner Mitarbeitender?

    Nein. Einzelergebnisse sehen nur die Mitarbeitenden selbst und der Betriebsarzt, es gilt die ärztliche Schweigepflicht. Das Unternehmen erhält ausschließlich aggregierte und anonymisierte Auswertungen, und zwar nur für Gruppen ab 10 Personen.

    Ist die Teilnahme freiwillig?

    Ja. Die Teilnahme ist freiwillig und erfolgt nur mit Einwilligung der Mitarbeitenden.

    Welche Rolle spielt der Betriebsarzt?

    Die Pflichten nach DGUV Vorschrift 2 bleiben beim Betriebsarzt. Das Gesundheitsjahr ergänzt die betriebsspezifische Betreuung: Der Betriebsarzt sieht Auffälligkeiten, lädt gezielt zur Vorsorge ein und erhält Material für seinen Jahresbericht.

    Muss der Betriebsrat zustimmen?

    Bei Maßnahmen des Gesundheitsschutzes und bei technischen Systemen hat der Betriebsrat Mitbestimmungsrechte nach § 87 BetrVG. Wir unterstützen Sie mit Unterlagen zu Datenschutz und Datenflüssen für die Abstimmung.

    Brauchen wir eine IT-Integration?

    Nein. Mitarbeitende registrieren sich per QR-Code oder Link und nutzen die App oder den Browser. Betrieb und Datenpflege übernimmt myon.clinic.

    Erreichen wir auch Beschäftigte ohne Büroarbeitsplatz?

    Ja. Das Gesundheitsjahr läuft auf privaten Smartphones und im Browser. Die Einladung kann zusätzlich per Aushang oder Flyer mit QR-Code erfolgen.

    Was kostet das Gesundheitsjahr?

    Als Richtwert rund 60 € pro Mitarbeitendem und Jahr. Finanzieren lässt sich das über den steuerfreien Gesundheitsförderungs-Freibetrag oder integriert in die arbeitsmedizinische Vorsorge-Pauschale. Ein konkretes Angebot erstellen wir im Erstgespräch.

    Ist das Angebot nach § 3 Nr. 34 EStG steuerfrei?

    Steuerfrei sind bis zu 600 € je Person und Jahr, wenn die Leistung zusätzlich zum Arbeitslohn erbracht wird und die Qualitätskriterien der §§ 20 und 20b SGB V erfüllt. Wir prüfen die Voraussetzungen für Ihr Setup gemeinsam mit Ihnen.

    Höchste Qualität und Datensicherheit.

    myon.clinic nutzt die myoncare Plattform, ein Medizinprodukt der Klasse IIa nach MDR, entwickelt von der ONCARE GmbH in München.

    MDR Klasse IIaISO 27001BSI C5-TestatZertifizierte Datensicherheit (IITR)DSGVO-konform

    Die genannten Normen und Zertifizierungen beziehen sich auf das Qualitätsmanagementsystem (QMS) und das Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) der ONCARE GmbH, die für die Entwicklung der Gesundheitsplattform myoncare verantwortlich ist. Mehr zu Qualität & Datensicherheit

    Starten Sie Ihr Gesundheitsjahr.

    In 30 Minuten zeigen wir Ihnen App, Dashboard und Themenplan und rechnen Ihr Einsparpotenzial mit Ihren eigenen Zahlen durch.

    Quellen & Hinweise

    20 Quellen

    Stand der Recherche: Oktober 2026. Werte aus Studien und Statistiken können sich bei Neuveröffentlichungen ändern. Eigene Berechnungen sind als solche gekennzeichnet.

    1. Statistisches Bundesamt (Destatis): Indikatoren zur Qualität der Arbeit, Krankenstand. Datenbasis IAB-Arbeitszeitrechnung, 2025. destatis.de
    2. BAuA: Volkswirtschaftliche Kosten durch Arbeitsunfähigkeit 2024 (881,5 Mio. AU-Tage bzw. 20,8 Tage je Beschäftigtem; 134 Mrd. € Produktionsausfall, 227 Mrd. € Ausfall an Bruttowertschöpfung), zitiert nach KBV. Je Fehltag: eigene Berechnung (227 Mrd. € ÷ 881,5 Mio. AU-Tage). kbv.de
    3. DAK-Gesundheit: Psychreport 2026. Psychische Erkrankungen 18,7 % der Fehltage, Ø 34,2 Tage je Fall (Daten 2025). dak.de
    4. Schenkel et al.: Krankheitsbedingte Fehlzeiten in der deutschen Wirtschaft im Jahr 2024. In: Fehlzeiten-Report 2025, WIdO. Muskel-Skelett 19,8 %, Psyche 12,5 % der Fehltage. wido.de
    5. Gallup: Engagement Index Deutschland 2025. 10 % hohe, 77 % geringe, 13 % keine emotionale Bindung. gallup.com
    6. iga.Report 28: Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Prävention, 2015. Pressemitteilung von BKK DV, DGUV, AOK-BV und vdek vom 31.03.2015. vdek.com
    7. Backes et al.: Scandinavian Journal of Work, Environment & Health 2026;52(2):79–97, doi:10.5271/sjweh.4265, sowie Pressemitteilung Universität St. Gallen, 27.03.2026. sjweh.fi · unisg.ch
    8. Booz & Company für die Felix Burda Stiftung: Vorteil Vorsorge, 2011 (Daten 2009). Präsentismus 2.394 € vs. Absentismus 1.197 € je Beschäftigtem und Jahr. verkehrsrundschau.de
    9. § 3 Nr. 34 EStG; BMF-Schreiben vom 20.04.2021 (IV C 5 – S 2342/20/10003 :003) und Umsetzungshilfe von BMF/BMG. deloitte-tax-news.de · bundesgesundheitsministerium.de
    10. Deutsche Rentenversicherung: Lexikon summa summarum, Betriebliche Gesundheitsförderung (§ 1 SvEV, 600 € je Kalenderjahr), Stand 2026. deutsche-rentenversicherung.de
    11. GKV-Spitzenverband / MD Bund: Präventionsbericht 2025 (Daten 2024), berichtet von zm-online. zm-online.de
    12. § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), Abs. 3 Nr. 6. dejure.org
    13. § 167 Abs. 2 SGB IX. dejure.org
    14. § 87 Abs. 1 Nr. 6 und 7 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG). dejure.org
    15. § 20b SGB V, Betriebliche Gesundheitsförderung. dejure.org
    16. Beitragssätze 2026: KV 14,6 % + Ø Zusatzbeitrag 2,9 % (BAnz AT 10.11.2025), RV 18,6 %, AV 2,6 %, PV 3,6 %; Arbeitgeberanteil ca. 21 % (eigene Berechnung). bundesanzeiger.de
    17. RAND Corporation: Workplace Wellness Programs Study, Health Quarterly 2(4). Teilnahme häufig unter 20 % der Berechtigten (US-Daten). rand.org
    18. iga.Report 40: Wirksamkeit und Nutzen arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention, 2019. Pressemitteilung vdek vom 14.11.2019. vdek.com
    19. FORUM Verlag: DGUV Vorschrift 2: Die Neufassung 2025 zur betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung. forum-verlag.com
    20. Techniker Krankenkasse: BGF und Präventionskurse steuerfrei, beitragsfrei. tk.de