Gesund bleiben
- Empfehlungen für vorbeugende Maßnahmen
- Präventionstipps und verständliche Informationen
18 digitale Screenings in 12 Monaten, für Psyche und Körper. Mitarbeitende screenen sich selbst, der Betriebsarzt sieht Auffälligkeiten, Ihr Unternehmen nur anonymisierte Kennzahlen.
Der Krankenstand in Deutschland ist auf hohem Niveau. Besonders psychische Erkrankungen führen zu langen Ausfällen. Gleichzeitig fühlen sich die meisten Beschäftigten ihrem Arbeitgeber kaum verbunden.
war jede erwerbstätige Person 2025 im Durchschnitt krankgeschrieben.
Destatis 20261Ausfall an Bruttowertschöpfung durch Arbeitsunfähigkeit in Deutschland, 2024.
BAuA, zitiert nach KBV2dauert eine Krankschreibung wegen psychischer Erkrankung im Schnitt. Sie verursachen 18,7 % aller Fehltage.
DAK Psychreport 20263der Beschäftigten haben nur eine geringe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber.
Gallup Engagement Index 20255Zum Start erstellt jede Person ein individuelles Risikoprofil. Danach führt die App durch zwölf Gesundheitsthemen, jeweils mit Risiko-Check, Begleitung sowie Auswertung und Report.
1Risikoprofil zum Start18Gesundheitsthemen7flankierende Lebensstilfaktoren
Neben den zwölf Etappen begleiten sieben Lebensstil-Themen das ganze Jahr. Passende 7-Tage-Programme wählen Ihre Mitarbeitenden selbst aus und starten sie direkt in der App: kostenlos für sie und ohne Aufwand für HR.
Ihre Mitarbeitenden nutzen das Gesundheitsjahr in der myoncare App für iOS und Android oder direkt im Browser. Inhalte, Fragebögen und Erinnerungen kommen genau dann, wenn sie relevant sind.
Mitarbeitende screenen sich selbst, der Betriebsarzt sieht Auffälligkeiten, Ihr Unternehmen sieht nur anonyme Zahlen. Alle Daten sind aggregiert und anonymisiert.
screenen sich selbst und sehen ihr eigenes Ergebnis.
sieht Auffälligkeiten und lädt gezielt zur Vorsorge ein. Nur klinisch relevante Fälle werden eskaliert.
erhält einen Jahresbericht mit aggregierten Kennzahlen und Empfehlungen.
Auswertung nur für Gruppen ab 10 Personen. Einzelergebnisse sind für das Unternehmen nicht einsehbar.
sehen nur die Mitarbeitenden selbst und der Betriebsarzt. Es gilt die ärztliche Schweigepflicht.
sieht ausschließlich anonymisierte, aggregierte Auswertungen, keine Einzeldaten. Ausgewertet wird nur ab 10 Personen.
Die Teilnahme ist freiwillig und erfolgt nur mit Einwilligung der Mitarbeitenden.
Für Mitarbeitende
Für Unternehmen
Die DGUV V2 schreibt vor, zusätzlich zur Grundbetreuung den individuellen, betriebsspezifischen Betreuungsbedarf zu ermitteln. Genau hier setzt das Gesundheitsjahr an.
Bis zu einem Drittel der Betreuungsleistungen darf digital erbracht werden, sofern Datenschutz und technische Voraussetzungen erfüllt sind.
Betriebsärzte berichten jährlich schriftlich, u. a. über Beratungen und die Maßnahmenplanung für das Folgejahr. Der Gesundheitsjahr-Report liefert dafür direkt Material.
Studien zeigen messbare Effekte betrieblicher Prävention. Am deutlichsten belegt ist der Nutzen bei Angeboten zu Stress und psychischer Gesundheit.
Im Durchschnitt sinken Fehlzeiten durch betriebliche Gesundheitsförderung um ein Viertel. Jeder investierte Euro spart 2,70 € durch geringere Fehlzeiten.
iga.Report 28, 20156Eine Metaanalyse von 2026 findet für Programme zu Stress und psychischer Gesundheit einen signifikanten Return on Investment.
Backes et al. 20267Arbeiten trotz Krankheit verursachte doppelt so hohe Kosten wie krankheitsbedingte Abwesenheit. Dieser Effekt ist im Rechner nicht enthalten.
Booz & Company, 20118Wichtig für die Einordnung: Die Wirkung hängt stark von Zielgruppe, Inhalt und Teilnahme ab. Neuere Übersichtsarbeiten finden für Gesundheitsprogramme insgesamt keinen einheitlichen Effekt auf Krankheitstage7, und digitale Angebote werden häufiger abgebrochen als persönliche18. Das Gesundheitsjahr setzt deshalb auf persönliche Relevanz, monatliche Impulse und klare nächste Schritte.
Fünf Angaben genügen für eine erste Einschätzung. Gerechnet wird bewusst vorsichtig: nur vermiedene Fehlzeiten, mit Anlaufphase im ersten Jahr.
Steuerlich: Mit 60 € je Person liegt das Gesundheitsjahr im steuerfreien Rahmen von 600 € nach § 3 Nr. 34 EStG, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. Für Ihre Mitarbeitenden fallen dann keine Lohnsteuer und keine Sozialabgaben an.
Modellrechnung zur Orientierung, keine Garantie und keine Steuerberatung.
| Baustein | Annahme | Grundlage |
|---|---|---|
| Krankheitstage | Startwert 20,8 Kalendertage je Beschäftigtem | BAuA, Kosten der Arbeitsunfähigkeit 20242 |
| Kosten je Krankheitstag | Bruttogehalt × 1,21 ÷ 365 | Arbeitgeberanteil Sozialversicherung 2026 ca. 21 %16; Kalendertage wie in der BAuA-Methodik |
| Wirkung bei Teilnehmenden | Konservativ −10 %, realistisch −15 %, optimistisch −20 % der Krankheitstage | Unter dem iga-Mittelwert von −25 %6. Abschlag, weil eine Metaanalyse 2026 keinen einheitlichen Effekt findet7 und digitale Angebote häufiger abgebrochen werden18 |
| Anlaufphase | Im ersten Jahr wirkt im Schnitt die Hälfte | Themen kommen Monat für Monat dazu; eigene Annahme |
| Selbstselektion | Teilnehmende haben 20 % weniger Krankheitstage als der Durchschnitt | Gesündere nehmen eher teil; eigene Annahme |
| Kosten | 5 € je teilnehmender Person und Monat; Kosten fallen nur für Teilnehmende an | Richtwert myon.clinic; Angebot im Gespräch |
| Teilnahme | Startwert 30 % | Bei klassischen Programmen oft unter 20 %17; digitale Ansprache per QR-Code erreicht mehr Beschäftigte |
Formel: Vermiedene Tage = Teilnehmende × Krankheitstage × 0,8 × Wirkung × Anlauffaktor. Rückfluss je Euro = vermiedene Tage × Kosten je Tag ÷ Kosten Gesundheitsjahr. Break-even = Kosten je Teilnehmenden ÷ Kosten je Tag.
Bewusst nicht eingerechnet: Präsentismus (Studien beziffern ihn auf das Doppelte der Fehlzeitkosten8), Fluktuation, Ersatzkosten bei Langzeitausfällen sowie ein Steuervorteil. Die Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 34 EStG9 verhindert Abgaben auf den geldwerten Vorteil, senkt aber die Kosten des Unternehmens nicht, weil kein Gehalt ersetzt wird. Ertragsteuern mindern Kosten und Einsparungen gleichermaßen; das Verhältnis von Nutzen zu Kosten bleibt nach Steuern also gleich. Ab der siebten Krankheitswoche zahlt die Krankenkasse Krankengeld; der Arbeitsausfall bleibt für das Unternehmen trotzdem bestehen.
Nach § 3 Nr. 34 EStG können Arbeitgeber Gesundheitsleistungen bis 600 € pro Mitarbeitendem und Kalenderjahr steuerfrei gewähren. Damit sind sie automatisch auch beitragsfrei in der Sozialversicherung1020.
Das Gesundheitsjahr wird Bestandteil des arbeitsmedizinischen Vorsorgepakets. Der Preis pro Mitarbeitendem steigt leicht, es gibt aber keinen separaten Vertrag und keine eigene Freigabe.
Voraussetzung für § 3 Nr. 34 EStG: Die Leistung erfüllt die Anforderungen nach §§ 20, 20b SGB V und wird zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbracht. Keine Steuerberatung.
Gesundheitsförderung im Betrieb ist steuerlich begünstigt und hilft, gesetzliche Pflichten im Arbeitsschutz zu erfüllen.
Zusätzlich zur Grundbetreuung ist der betriebsspezifische Betreuungsbedarf zu ermitteln. Der Betriebsarzt berichtet jährlich schriftlich.
FORUM Verlag19Kosten für betriebliche Gesundheitsmaßnahmen mindern als Betriebsausgaben den zu versteuernden Gewinn.
Allgemeine Regelung, mit Steuerberatung prüfen2024 investierten die Krankenkassen 282 Mio. € in betriebliche Gesundheitsförderung und erreichten über 28.000 Betriebe.
GKV-Präventionsbericht 202511Arbeitgeber müssen in der Gefährdungsbeurteilung auch psychische Belastungen bei der Arbeit berücksichtigen.
Arbeitsschutzgesetz12Pflicht, sobald jemand innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen arbeitsunfähig ist. Prävention senkt das Risiko langer Ausfälle.
SGB IX13Gesundheitsdaten sind besonders geschützt, und der Betriebsrat bestimmt bei Gesundheitsschutz und technischen Systemen mit. Deshalb erhält der Arbeitgeber nur anonymisierte Auswertungen.
BetrVG14Diese Übersicht ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Ob eine konkrete Leistung unter § 3 Nr. 34 EStG fällt, hängt unter anderem von Zertifizierung und Ausgestaltung ab. Wir klären die Voraussetzungen gern gemeinsam mit Ihnen.
Wir besprechen Belegschaft, Standorte, Finanzierungsweg und die Einbindung des Betriebsarztes.
Per E-Mail, Intranet, Aushang oder QR-Code. Die Kommunikationsmaterialien stellen wir bereit.
Mitarbeitende screenen sich selbst. Der Betriebsarzt sieht Auffälligkeiten und lädt gezielt zur Vorsorge ein.
Aggregierte Kennzahlen und Empfehlungen für das Folgejahr, direkt nutzbar für den Jahresbericht nach DGUV V2.
Nein. Einzelergebnisse sehen nur die Mitarbeitenden selbst und der Betriebsarzt, es gilt die ärztliche Schweigepflicht. Das Unternehmen erhält ausschließlich aggregierte und anonymisierte Auswertungen, und zwar nur für Gruppen ab 10 Personen.
Ja. Die Teilnahme ist freiwillig und erfolgt nur mit Einwilligung der Mitarbeitenden.
Die Pflichten nach DGUV Vorschrift 2 bleiben beim Betriebsarzt. Das Gesundheitsjahr ergänzt die betriebsspezifische Betreuung: Der Betriebsarzt sieht Auffälligkeiten, lädt gezielt zur Vorsorge ein und erhält Material für seinen Jahresbericht.
Bei Maßnahmen des Gesundheitsschutzes und bei technischen Systemen hat der Betriebsrat Mitbestimmungsrechte nach § 87 BetrVG. Wir unterstützen Sie mit Unterlagen zu Datenschutz und Datenflüssen für die Abstimmung.
Nein. Mitarbeitende registrieren sich per QR-Code oder Link und nutzen die App oder den Browser. Betrieb und Datenpflege übernimmt myon.clinic.
Ja. Das Gesundheitsjahr läuft auf privaten Smartphones und im Browser. Die Einladung kann zusätzlich per Aushang oder Flyer mit QR-Code erfolgen.
Als Richtwert rund 60 € pro Mitarbeitendem und Jahr. Finanzieren lässt sich das über den steuerfreien Gesundheitsförderungs-Freibetrag oder integriert in die arbeitsmedizinische Vorsorge-Pauschale. Ein konkretes Angebot erstellen wir im Erstgespräch.
Steuerfrei sind bis zu 600 € je Person und Jahr, wenn die Leistung zusätzlich zum Arbeitslohn erbracht wird und die Qualitätskriterien der §§ 20 und 20b SGB V erfüllt. Wir prüfen die Voraussetzungen für Ihr Setup gemeinsam mit Ihnen.
myon.clinic nutzt die myoncare Plattform, ein Medizinprodukt der Klasse IIa nach MDR, entwickelt von der ONCARE GmbH in München.
Die genannten Normen und Zertifizierungen beziehen sich auf das Qualitätsmanagementsystem (QMS) und das Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) der ONCARE GmbH, die für die Entwicklung der Gesundheitsplattform myoncare verantwortlich ist. Mehr zu Qualität & Datensicherheit
In 30 Minuten zeigen wir Ihnen App, Dashboard und Themenplan und rechnen Ihr Einsparpotenzial mit Ihren eigenen Zahlen durch.